timeout Jugendzentrum Neumarkt

Das timeout befindet sich, mitten in der kleinen Stadtgemeinde Neumarkt gelegen, im Gewölbekeller der Fronfeste. Das Gebäude ist sehr alt, dürfte auf das 16. Jahrhundert datiert werden und diente früher unter anderem als Gefängnis, was noch heute an den vergitterten Fenstern und den vielen kleinen zellen- und nischenartigen verwinkelten Räumen zu sehen ist.

Outdoor kann Basketball und Tischtennis gespielt werden. Samstags steht zudem zwei Stunden lang die Turnhalle der Neuen Mittelschule offen – für Fußball, Basketball oder Völkerball, ganz nach Lust und Laune. Bei schönem Wetter wird von uns hin und wieder auch das drei Kilometer vor dem Ort gelegenen Seebad am Wallersee zum Beachen und Baden besucht.

Wem das zu sportlich ist, der verkrümelt sich nach drinnen in die gemütliche Couchecke und spielt sich an der Playstation die Finger wund, schaut entspannt einen Film, surft in der Computerecke ein wenig im Internet oder dreht am Wuzzler durch.

In einer kleinen Küche steht außerdem jederzeit ein kostenloser frischer Obstkorb bereit, ebenso wie eine Toaster und Miniofen, in dem man sich mal schnell einen Sandwich toasten oder eine Pizza aufbacken kann.

Deine Ansprechpartnerin

   

Max Neves da Costa

Ich bin Brasilianer und komme aus Rio de Janeiro. Ich sehe und spiele gern Fußball und bin Fan von CR Flamengo. In Rio habe ich Theater und Musik studiert.

Ich arbeitete an sozialen Projekten in Favelas und da verstand ich, dass ich jenseits Theaterbühnen und Musik- und Filmfestivals auch junge Menschen dabei unterstützen kann, ihre potenziellen Talente zu entwickeln. Es war eine Gelegenheit, jungen Menschen die Tür zur Kriminalität zu verschließen und der Gesellschaft die beste Seite der Jugend zu zeigen.

Ich bin seit 2018 in Österreich und lerne seitdem die deutsche Sprache, um mich bestmöglich zu verständigen. Schau ma moi.

Von 2020 bis 2021 habe ich eine Ausbildung zum Sozialpädagogen absolviert, um an der Entwicklung junger Menschen in unserer Region mitarbeiten zu können.

Ich glaube an die Kunst als Instrument der gesellschaftlichen Entwicklung, denn Dank der Gelegenheit, auf der Bühne zu stehen, konnte ich mein Herz für eine Welt öffnen, von der ich nie gedacht hätte, dass sie existiert. Die Welt, in der alle Träume möglich sind.

Als Jugendbetreuer hoffe ich, dass die Jugendlichen ihre wichtige Rolle bei der Bildung einer gerechten und inklusiven Gesellschaft verstehen können.